Makita Akku-Saugroboter

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* am 15. Oktober 2018 um 13:27 Uhr aktualisiert


Marke Makita

Produktbeschreibung

Mit deutlich über 700 Euro (und das nur für das Gerät an sich!) ist der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z ganz eindeutig im hochpreisigen Bereich anzusiedeln. Allerdings ist dieses Schwergewicht auch nichts für zu Hause. Denn beim Makita Akku-Saugroboter DRC200Z handelt es sich um eines der wenigen Geräte, die speziell für Lagerhallen und Werkstätten konzipiert wurden. Eine Aufgabenstellung, die gewiss ihre Eigenheiten mit sich bringt. Wie gut der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z dem gerecht wird, dem spüren wir im Folgenden nach.

 

Kriterien

Andere Aufgabenstellung hin oder her. Auch im Falle des Makita Akku-Saugroboter DRC200Z gelten unsere üblichen Kriterien, die da wären :

• Navigation & Höhe
• Lautstärke
• Filter
• Sensorik
• Akkuleistung & Ladestation
• Extras
• Fazit & Preis-/ Leistung

 

Navigation & Höhe

Dass es sich beim Makita Akku-Saugroboter DRC200Z nicht um einen Saugroboter für zu Hause handeln kann, das verraten schon dessen wuchtige Ausmaße. Mit einem Eigengewicht von knapp 8 Kilogramm und Ausmaßen von 54,1 cm Durchmesser und 28,2 cm Höhe ist dieser Saugroboter ein wahrerer Koloss. Nahezu doppelt so breit und drei- bis viermal so hoch wie jene Modelle, die für den Heimgebrauch konzipiert sind. Dementsprechend wenig filigran ist seine äußere Oberfläche beschaffen. Hier geht es nicht um Eleganz sondern um Stabilität! So präsentiert sich der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z nicht nur voluminös sondern auch robust.

Allein schon aufgrund dieser Dimensionen ist er ganz offenkundig nicht für den Heimbereich geeignet. Es sei denn man will vor jedem Sauggang fast alle Möbel rausräumen. Es handelt sich stattdessen wie gesagt um einen Robotersauger für den industriellen Einsatz.

Die Navigation kann dabei im Zufallsmodus oder entsprechend einem einstellbaren Saugmuster erfolgen. Anhand einer Timer Funktion wird überdies festgelegt, wie lange der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z saugen soll. Wählbar sind einzelne “Arbeitsgänge“ von 1, 3 oder 5 Stunden. Unabhängig davon kann der Saugroboter, ausreichend Akkuladung vorausgesetzt, nach einer solchen Session wieder umgehend in Betrieb genommen werden, sodass theoretisch alle möglich Zeitintervalle möglich sind.

Soll der Roboter hingegen seine Mühen auf ein bestimmtes Areal beschränken, so kann dieses mittels Spezialklebeband (ist im Lieferumfang enthalten) abgesteckt werden. Das am Boden angebrachte Spezialklebeband wird dann vom Makita Akku-Saugroboter DRC200Z als Grenze erkannt.

Alles in allem navigiert der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z recht zuverlässig und kommt schon fast aufgrund seiner starken Akkuleistung, auf die wir in Kürze zu sprechen kommen, fast überall früher oder später mal vorbei. Aber eben nur fast! Denn ein Malus ergibt sich, wenn besonders große, leerstehende Flächen vorliegen. Der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z hat nämlich so seine Macken damit, lange Zeit geradeaus zufahren. Es muss wohl an der Sauaktivität liegen, denn er neigt dazu, abzudriften. Dadurch werden lange gerade Linien im Saugmuster verzogen und es können einige Stellen “übersehen“ werden.

Wirkliche Probleme ergeben sich bei diesem Industrie-Saugroboter vor allem bei Rampen und ähnlichen Steigungen. Hier müht sich der recht gewichtige kleine Helfer nämlich vergebens ab, diese zu erklimmen. Das resultiert darin, dass er einen Anlauf nach dem anderen nimmt. Und zwar solange, bis der Akku streikt, sofern man nicht eingreift. Entsprechende Bereiche sollten also abgekehrt und dann (je nach dem, wo der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z gerade seinen Dienst verrichtet) unten oder oben mit dem Spezialklebeband “abgesperrt“ werden.

 

Lautstärke

Ein Saugroboter mit solch stolzen Ausmaßen ist natürlich auch akustisch kein subtiler Zeitgenosse. Doch eingedenk des ohnehin betriebsamen und unruhigen Einsatzbereichs, für den er gedacht ist, sollte man das nicht an die große Glocke hängen. Immerhin lassen sich die akustischen Signale des Roboters ausschalten, wenn diese als störend empfunden werden sollten.

 

Filter

Da hier nicht dieselben Ansprüche wie im heimischen Bereich gelten, sucht man vergebens nach einem Feinstaubfilter. Aufgefangen wird der aufgenommene Dreck in einer Staubbox. Diese hat ein Volumen von stolzen 2,5 Litern, ist also dem Einsatzort durchaus angemessen. Eine LED Leuchte gibt Bescheid, sobald die Staubbox voll ist.

 

Sensorik

Laut Herstellerangaben zeigen sich sechs Infrarot-Sensoren dafür verantwortlich, dass der Roboter Treppen und Abgründe erkennt. Überdies verfügt der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z noch über zwei Radsensoren. Diese schalten das Gerät automatisch ab, wenn die Räder blockieren oder durchdrehen (bspw. wenn der Roboter im Betrieb hochgenommen wird). Zu guter letzt sollen 8 sogenannte Ultrasonic-Sensoren Hindernisse rechtzeitig erkennen und den Roboter zum Bremsen und Umorientieren animieren.

Sollten entsprechende Treppen oder Abgründe vorliegen, empfiehlt sich der Einsatz des Spezialklebebands zur Begrenzung. Denn bei immerhin knapp 10 Kilo Gewicht im vollmontierten und gut gefüllten Zustand wäre ein Absturz wahrscheinlich folgenreich. Bei dem Anschaffungspreis muss man es also nicht darauf ankommen lassen, allein auf die Sensortechnik zu vertrauen. Zumal man die Klebesteifen in diesem Bereich fest installieren kann.

Dasselbe sollte übrigens in Werkstätten gelten, in denen teurere und empfindliche Objekte stehen. Denn selbst ausgereifte Saugroboter neigen dazu, hier und da leicht anzustoßen. Bevor also ein 8-10 Kilo schwerer Makita Akku-Saugroboter DRC200Z in den Mercedes eines bis dahin treuen Kunden donnert, sollte man sorgfältig die Bereiche abstecken, in denen der Saugroboter agieren darf.

 

Akkuleistung & Ladestation

Achtung! Der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z wird standardmäßig ohne Akku und ohne Ladegerät verkauft! Das liegt daran, weil in ihm dieselbe Makita Akkutechnologie verbaut ist, die bereits in Dutzenden von anderen Makita Geräten vorliegt. Der Hintergedanke beim Einzelverkauf beläuft sich also darauf, dass viele Kunden (gerade im Industriebereich) schon entsprechende Akkus und Ladegeräte besitzen könnten. Das heißt für all jene, bei denen dies nicht zutrifft, dass sie diese separat zukaufen müssen. Und dann reden wir (bei einem Akku plus Ladegerät) immerhin schon von stolzen 860 Euro und aufwärts!
Dessen sollte man sich bewusst sein, ehe man das Gerät kauft: Akku und Ladegerät sind ggf. zuzüglich zu ordern!

Der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z kann mit einer oder mit zwei 18 V Batterien von Makita betrieben werden. Sind zwei solcher Akkus eingesetzt, bringt der Saugroboter es auf eine stolze Laufzeit von bis zu 200 Minuten. Dies reicht, laut Hersteller, in etwa um eine Fläche von bis zu 500 m² zu bewältigen.

Für beide Akkus liegt jeweils eine Akku-Kapazitätsanzeige vor, sodass man den Ladezustand des Geräts schnell überprüfen kann. Insgesamt sind die Akkus von Makita, gemessen an ihrem gewerblichen Einsatzschwerpunkt, für ihre Zuverlässigkeit und lange Lebenszeit geschätzt. Die Qualität diesbezüglich dürfte also stimmen.

 

Extras

Entsprechend den Ausführungen im vorangegangenen Unterpunkt, fällt der Lieferumfang des Makita Akku-Saugroboter DRC200Z recht mager aus. Man erhält für (derzeit) rund 730 Euro das Gerät, eine Fernbedienung mit Suchfunktion sowie die 2,5 Liter große Sammelbox, die rasch entnommen und geleert werden kann. Dazu noch das zuvor genannte Spezialklebeband, um Bereiche für den Roboter abzusperren, die er dann nicht mehr überquert. Sämtliche Einstellungen können wahlweise mittels Fernbedienung oder am Gerät selbst vorgenommen werden.

 

Fazit & Preis-/ Leistung

Ob einem das Gerät die 730 bis über 900 Euro (bei zwei zugekauften Akkus plus Ladegerät) wert ist, steht und fällt vor allem mit dem Reinigungsaufwand, den man in der eigenen Betriebsstätte hat. Ist dieser täglich sehr überschaubar und bindet keine nennenswerte Arbeitskraft, dann wäre die Anschaffung unsinnig. Hat man es jedoch gerade mit größeren Lagerhallen und Werkstätten zu tun, in denen ein moderater bis leicht erhöhter Verschmutzungsgrad nicht ausbleibt, dann ist der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z auf alle Fälle eine sinnvolle Anschaffung.

Wichtig ist, dass keine übermäßige Feinstaubbelastung sowie Haare und dergleichen vorliegen. Denn sobald der Makita Akku-Saugroboter DRC200Z es mit gewissen Mengen davon zu tun bekommt, dann ist das für ihn nicht besonders gesund. In Werkstätten, Lagerhallen und Industriestätten mit üblicher Schmutzbelastung kann er sich jedoch als nimmersatter und zuverlässiger Helfer erweisen, wenn man ihn sinnvoll einsetzt (siehe hierzu vor allem die Punkte Navigation und Sensorik).

Gemessen daran, dass es kaum Konkurrenzprodukte für diesen Bereich gibt, sprechen wir dem Makita Akku-Saugroboter DRC200Z ein positives Urteil aus. Auch wenn er recht teuer ist. Aber smarte Werkstättenbetreiber sollten es verstehen, so was von der Steuer abzusetzen.

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